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Einfach mal die Füße stillhalten

Seit einem Jahr tüfteln wir nun an der Idee zu Einhorn-Coaching. Und tatsächlich haben wir seitdem ziemlich Vollgas gegeben. Jeder von uns hat viele Arbeitsstunden in die Konzeptionierung und in die eigene Weiterbildung investiert. Wir haben uns überall den Mund fusselig geredet und über unser Business gesprochen. Egal, ob es jemand hören wollte oder nicht. (Zum Glück wollten es aber die meisten)

Die Mühe hat sich dann letztlich ausgezahlt, der erste Auftrag ist eingetütet. Die nächsten Anfragen liegen schon auf dem Tisch. Juhu!

 

Und nu? Als wir die finale Zusage endlich im Postfach hatten, haben sich erst einmal die Erleichterung und große Freude breitgemacht. Drei Honigkuchenpferde, stolz wie Bolle. Wir sind ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg, die Schnapsidee stellt sich immer mehr als echt gute Idee heraus. Jetzt haben wir drei Monate Zeit, um den Auftrag entsprechend vorzubereiten. Daneben haben wir aber auch immer noch seeeehr viele andere Themen auf dem Tisch, unter anderem viele nervige Amtsgänge.

 

Aber was sollen wir sagen: Wir haben einfach gerade keine Lust. Oder nein, Lust trifft es nicht. Es geht eher um die Energie. Wir haben so viel Power reingesteckt, dass wir nun einfach etwas müde sind. Hinzu kommen diverse Rotznasen im Team, die es auch nicht gerade einfacher machen.

Also haben wir entschieden: Wir setzen unsere zweiwöchige Routine einmal aus und machen eine Minipause, in der wir Kraft tanken. Fühlt sich erstmal komisch an. Und geht mit schlechtem Gewissen einher. Aber wir wollen einfach immer voll bei der Sache sein und können es aktuell nicht. Und da auch Resilienz und Achtsamkeit wichtige Themen bei Einhorn-Coaching sind: Kurz mal Bremse treten, Kuchen essen und dann im März wieder frisch durchstarten!